Archiv für den Monat Juni 2007

Neue wirksame Hilfe bei Impotenz (Erektiler Dysfunktion) von der Europäischen Arzneimittelbehörde am 25.6.2007 zugelassen

Dienstag, 26. Juni 2007

Great news für all die Millionen betroffener Männer in Deutschland, bei welchen der “kleine Freund” schwächelt oder gar den Dienst eingestellt hat:

Die Europäische Arzneimittelzulassungsbehörde (EMEA) hat den PDE 5 Hemmer Tadalafil (Cialis) nun in den niedrigen Dosierungen 2,5 und 5 mg zur täglichen Dosierung  (Schlagwort: Potenz-Minipille)seit heute zugelassen, will heißen, dass man(n) in Zukunft überhaupt nicht mehr planen muss, bevor man zur Tat schreitet, sondern nimmt täglich so ein kleines Pillchen ein und die Schwächelperioden gehören endgültig für immer der Vergangenheit an.

Mehrere große klinische Studien der letzten Jahre , welche u.a. vom Autor dieser Zeilen geleitet worden sind ( Porst,H et al:Eur Urol 2006,50,351-356), haben gezeigt, dass mit der täglichen Dosierung von 2,5-5mg Cialis dieselbe Wirksamkeit erreicht werden kann ,wie dies bei der bedarfsabhängigen Einnahme der 20 mg Tablette der Fall war.Selbst die sonst so schwer zu behandelnden impotenten Diabetiker konnten  mit der neuen Potenz-Minipille Cialis in Dosierungen von 2,5 - 5 mg in 50-70 % wieder der Liebe frönen, wann immer sie und ihre Partnerin/Partner wollten.

Nette positive Beigabe der täglichen Einnahme der neuen Potenz-Minipillen: Jüngste Studien haben gezeigt, dass durch die neue  Potenz-Minipille  unser gesamtes Gefäßsystem verbessert wird, da durch die chronische Gabe von Cialis Reparaturzellen für unsere Gefäße vermehrt gebildet und aus dem Knochenmark in die Blutbahn abgegeben werden.Will heißen aus kranken werden wieder gesunde Gefäße.

Und noch was positives: Ebenfalls konnte in Studien der Nachweis geführt werden, dass mit Hilfe der neuen Potenz-Minipille Cialis  bei den älteren Herren mit Prostataproblemen auch die dadurch bedingten Beschwerden beim Pinkeln deutlich gebessert werden.

Also was will man mehr von der neuen Potenz-Minipille-Sie bringt die Herren der Schöpfung wieder auf Trab, im wahrsten Sinne des Wortes -viel Spass beim Ausprobieren!

Hodenkrebs (Testis Cancer) in Europa im Vormarsch mit erheblichen nationalen Unterschieden

Sonntag, 24. Juni 2007

Der Hodenkrebs (testis cancer) stellt den häufigsten Männerkrebs in der Altersgruppe 20-34 dar und ist für etwa 1 % aller Krebsleiden beim Mann verantwortlich.

In einer neuen Übersichtsarbeit weisen die Autoren (Huyghe,E. et al .Testicular Cancer Variations in Time and Space in Europe. Eur Urol 2007, 51, 621-628) auf die kontinuierliche Zunahme dieses Krebsleidens in den letzten 50 Jahren in Europa hin. Hierbei bestehen allerdings erhebliche nationale Unterschiede, was die Häufigkeit (Inzidenz) des Hodenkrebses pro 100.000 Einwohner anbelangt: Während es in Deutschland 10,8 Männer auf 100.00 betrifft sind dies 13,5 in Norwegen, 9,3 in Schweden, 7,8 in Dänemark, 3,1 in Finnland, 7,5 in Österreich, 10 in der Schweiz, 3,9 in Italien, 5,0 in Frankreich , 2,2 in Spanien, 5,8 in Holland, 3,0 in Belgien, 5,4 in England, 4,4 in Irland ,2,7 in Polen . Wie groß die nationalen Unterschiede innerhalb der Europäischen Grenzen sind zeigen die beiden Länder Portugal (Inzidenz 0,8/100.000) und Tschechien (16/100.000) . Seit den 60er Jahren war in den nordeuropäischen Ländern eine jährliche Inzidenzzunahme von mindestens 3 5% , in Deutschland und Polen von sogar über 5 % zu verzeichnen.

Typische Risikogruppen für die Entwicklung von Hodenkrebs sind Männer mit eingeschränkter Fruchtbarkeit (Infertilität), insbesondere solche, welche eine Azoospermie (keine Spermien im Sperma nachweisbar) aufweisen ( Mancini,M: High prevalence of testicular cancer in azoospermic men without spermatogenesis. Hum Reprod 2007,22,1042-1046) als auch solche, welche wegen eines Hodenhochstandes (Kryptorchismus) operativ behandelt werden mussten .Risikoerhöhung für Hodenkrebs bei diesen Männern zwischen dem 2-8-fachen, um so höher ,je später operiert worden ist (Petterson A. et al: Age at surgery for undescended testis and risk of testicular camcer. N Engl J Med 2007, 356, 1835-1841).

In einer neuen Übersichtsarbeit wurde unlängst auf eine weitere Risikogruppe hingewiesen (Miller et al: Testicular calcification and microlithiasis: association with primary intratesticular malignancy in 3.477 patients. Eur Radiol 2007,17, 363-369): Es handelt sich hierbei um Männer, bei welchen bei der Ultraschalluntersuchung des Hodens Mikroverkalkungen festgestellt werden. Immerhin zeigten 2 von 100 untersuchten Männern (n= 3.477)  Mikroverkalkungen des Hodens. Das Risiko, später an Hodenkrebs zu erkranken war in dieser Patientengruppe 9-fach erhöht. Derartige  Mikroverkalkungen des Hodens sind nicht tastbar sondern nur mittels Ultraschallunter-suchung feststellbar.

Eigene Anmerkung: Da der Hodenkrebs bei frühzeitiger Entdeckung immer heilbar ist sollten Männer (oder deren Partnerinnen ?!?)  ab dem 18. Lebensjahr alle 2-3 Monate die beiden Hoden selbst auf etwaige Verhärtungen abtasten (am Besten in der Badewanne, wenn der Hodensack erschlafft ist) und bei Auffälligkeiten sofort einen Urologen aufsuchen.Zusätzlich empfiehlt es sich, dass Männer einmal in jungen Jahren (18-20 Jahre)eine Hoden-Ultraschalluntersuchung beim Urologen durchführen lassen, ob eventuell Mikroverkalkungen vorliegen. Die obig genannten Risikogruppen (Infertile bzw. subfertile Männer, Zustand nach Hodenhochstand bzw. nachgewiesene Mikroverkalkungen im Hoden) sollten regelmäßig einmal im Jahr beim Urologen eine Hoden Ultrschalluntersuchung  durchführen  lassen.

Neue Hoffnung für männliche Fruchtbarkeitsstörungen (Infertilität) ??

Sonntag, 24. Juni 2007

In einer jüngst in der renommierten Zeitschrift Human Reproduction Update (Ebisch,I.M.W. et al, Human Reproduction Update 2007, 13,163-174) erschienen Arbeit weisen die Autoren auf die Bedeutung  antioxidativ wirksamer Substanzen wie  Folsäure und  Zink sowohl für die weibliche als auch für die männliche Fruchtbarkeit (Fertilität ) hin.Während Folsäure  beim Mann positiv die Spermienproduktion beeinflusst, wird Zink für die Hodenentwicklung und die Spermienreifung sowie die Produktion des männlichen Geschlechtshormons Testosteron benötigt.Zusätzlich beeinflussen Thiole wie Glutathion die Produktion von so genannten Radikalen in den Spermien und haben somit einen positiven Einfluss auf die Stabilität und Beweglichkeit (Motilität) der Spermien.

Unlängst konnte eine Wiener Medizinergruppe in einer prospektiven, allerdings nicht placebo-kontrollierten Studie bei 31 Männern mit unerfülltem Kinderwunsch nachweisen, dass eine 3-monatige Behandlung mit Kapseln, welche u.a. L-Carnitin, L-Arginin, Zink, Vitamin E, Glutathion, Selenium , Folsäure und Coenzym Q10 beinhalteten , die Fruchtbarkeit  der Männer (Zunahme von Spermienzahl und Beweglichkeit) signifikant gesteigert werden konnte.

Seit Mai 2007 sind die genannten Substanzen in Form einer bilanzierten Diät als Orthomol fertil in den Deutschen Apotheken erhältlich (Monatspackung € 44,95, Drei-Monatspackung € 126,95)

Eigene Anmerkung: Für Paare mit Kinderwunsch, bei welchen eine Beeinträchtigung der männlichen Fruchtbarkeit beim Urologen mittels eines Spermiogramms festgestellt worden ist , ist die Anwendung von Orthomol fertil für 3-9 Monate sicherlich sinnvoll ,vorausgesetzt es sind  keine direkt behandelbaren Ursachen der Infertilität beim Urologen festgestellt worden , bevor aufwändigere, reproduktionsmedizinische Maßnahmen ergriffen werden.

Prostatakarzinom-News

Mittwoch, 20. Juni 2007

In diesem Chapter werden Sie regelmäßig von mir die aktuellsten Neuigkeiten zum Thema Prostatakarzinom finden.