Männer, in deren Familie/Verwandtschaft ein Prostatakrebs bereits einmal aufgetreten ist, haben ein deutlich erhöhtes Risiko, später ebenfalls an einem Prostatakrebs zu erkranken. Und so hoch ist Ihr persönliches Risiko, einen Prostatakrebs (Prostatakarzinom) zu bekommen ,in Abhängigkeit vom Verwandtschaftsgrad:
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Familien/Verwandtenanamnese |
Relatives Risiko(Risikoerhöhung) | % Absolutes Risiko |
| Keiner erkrankt | 1 | 8 % |
| Vater ≥ 60 Jahren erkrankt | 1,5 | 12 % |
| Bruder ≥ 60 Jahren erkrankt | 2,0 | 15 % |
| Vater < 60 Jahren erkrankt | 2,5 | 20 % |
| Bruder< 60 Jahren erkrankt | 3,0 | 25 % |
| 2 nahe Verwandte erkrankt | 4,0 | 30 % |
| 3 od. mehr Verwandte erkrankt | 5,0 | 35 – 45 % |
(Quelle: Johnson,L.E. et al, BJU international 2003,91,789-794)
Eigener Ratschalg: Sollten Sie zu einer der in der Tabelle aufgeführten Risikogruppen gehören und wollen Sie später nicht an einem Prostatakrebs versterben so lassen Sie regelmäßig ab dem 40. Lebensjahr beim Urologen Ihren PSA und freien PSA-Wert bestimmen, damit ein evtl. entstehender Prostatakrebs rechtzeitig erkannt und geheilt werden kann. In Abhängigkeit von dem Ergebnis wird dann der Urologe die Untersuchungsintervalle gemeinsam mit Ihnen festlegen.